Delva

meine schönen alten Gedichte... ich will sie nicht einfach so in Vergessenheit geraten lassen... auch wenn ich schon seit Ewigkeiten nichts mehr geschrieben habe...
aber wer weiß... vielleicht kommt die Kreativität ja zurück zu mir...?

 

 

Kennst du das?

 

Kennst du das?
Kennst du diesen Traum?
Diesen Traum, der dich plötzlich im Schlaf überrascht?
Ohne Vorwarnung?
Der dich überrennt und dich in ein dunkles Loch zu werfen scheint?
Plötzlich, ungewollt.
Kennst du das?

Kennst du das?
Kennst du diesen Alptraum?
Diesen Traum nur in schwarz und weiß,
gefüllt mit Formen die sich langsam bewegen,
gleichgültig verschieben,
dich mitschieben, ohne das du dich wehren kannst?
Wehrlos, hilflos.
Kennst du das?

Kennst du das?
Kennst du diesen Angsttraum?
Diesen Traum, voller Stimmen?
Diese gleichgültigen Stimmen?
Die Stimmen deiner Eltern, Freunde und Geschwister?
Die dich verurteilen, dich anreden als wärst du nichts wert?
Als wärst du es nicht wert zu leben?
Wertlos, unwürdig.
Kennst du das?

 

 

 

Spiegel
 
spiegelt wieder
Teile von mir,
mich,
meine Seele?
Spiegel meiner Seele,
meiner Selbst.
Eingefasst in Rahmen und Silber,
glänzend, glitzernd.
Oder nicht?
Schwarzer Spiegel.
Stumpfer Spiegel.
Blinder Spiegel.
Tauber Spiegel.
Taub für die Schreie,
die Schreie seiner Splitter,
Spiegelsplitter,
Seelensplitter...

 

 

Tears of a Phoenix

 

Rote Perlen,
ein dunkles, leuchtendes Rot,
rollen über meinen Arm,
hinterlassen Spuren,
zarten Seidenfäden gleich.
Kaum zusehn,
ungesehn.

Rote Perlen,
aufgezogen auf roter Schnur,
zerfließen im Fluss der Zeit,
verblassen zu weißen Linien,
zart wie Schnee, weiß wie Schnee.
kaum zusehn,
ungesehn.

Rote Perlen,
brennen wie Feuer,
Feuer meiner Seele,
Höllenfeuer,
Phönixfeuer.
Kaum zusehn,
ungesehn.

Rote Perlen,
dunkle Tropfen,
Regen - Tränen,
Tränen meiner Seele,
Phönixtränen.
Kaum zusehn,
ungesehn.

 

 


 Unter Druck gesetzt


Unter Druck gesetzt,
vielleicht verletzt?
Durch Stolz und Eitelkeit.
Wo bleibt die Zärtlichkeit?
Zu rational um emotional zu sein.
Unter Druck gesetzt vom Vorurteil,
stark zu sein.

 

Unter Druck gesetzt,
selbst verletzt.
Durch Stolz und Eitelkeit.
Gesucht wird Zärtlichkeit.
Zu sensibel um stark zu sein.
Unter Druck gesetzt vom Vorurteil,
schön zu sein.

 

Unter Druck gesetzt, gehetzt, verletzt.
Suchend und fluchend,
flüchtend vor Schmerzen,
oder vergraben im Stolz.
Verkümmerte Herzen,
hart wie Holz.
Unterm Druck der Vorurteile,
brauchen beide eine Weile,
um sich zu öffnen,
den anderen anzunehmen
und der Liebe eine Chance zu geben.

 



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